"Lebe Cool" Partizipationsprojekt

Das Projekt „Lebe Cool“ der Plattform Prävention war auch im Schuljahr 2025/26 ein wichtiger Bestandteil zur Förderung der Gesundheit und des Selbstbewusstseins von Kindern und Jugendlichen in Klagenfurt. Mit einem ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz unterstützt das Programm junge Menschen dabei, ein gesundes, aktives und selbstverantwortliches Leben zu führen. Dabei stehen zentrale Lebensbereiche wie Ernährung, Bewegung, soziale Interaktion und psychische Gesundheit im Fokus.

„Lebe Cool“ verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche in schulischen Tagesbetreuungen sowie städtischen Horten zu befähigen, ihre eigene Gesundheit bewusst wahrzunehmen und aktiv zu gestalten. Den teilnehmenden Einrichtungen wird die Möglichkeit geboten, sich einen Themenbereich aus dem Spektrum der Gesundheitsförderung frei auszuwählen und sich im Laufe des Schuljahres intensiv damit auseinanderzusetzen. So entsteht ein persönlicher Bezug zum Thema, der Motivation und nachhaltiges Lernen fördert.

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts sind praxisorientierte Workshops, die direkt in den Gruppen durchgeführt werden. Hier erhalten die Kinder und Jugendlichen nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Tipps und Übungen, die sie leicht in ihren Alltag integrieren können. Die Workshops werden von erfahrenen Fachkräften begleitet und durch die Koordinatorin der Plattform Prävention der Stadt Klagenfurt sowie ein breites Netzwerk an Expert:innen unterstützt. Die Kinder und Jugendlichen beschäftigten sich mit vielfältigen Themen, darunter:

Bewegung: Förderung der körperlichen Aktivität, Verbesserung von Motorik und Koordination sowie Stärkung von Teamgeist und sozialer Kompetenz durch gemeinsame Bewegungsangebote.
Ernährung: Vermittlung von Wissen über ausgewogene Ernährung, bewussten Umgang mit Lebensmitteln und die Bedeutung einer gesunden Ernährung für Körper und Geist.
Digitale Medien: Sensibilisierung für Chancen und Risiken im Umgang mit Smartphones, Tablets & Co., Förderung eines verantwortungsvollen und reflektierten Medienkonsums.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts ist die Einbindung der Eltern. Um die Familien in den Gesundheitsförderungsprozess einzubeziehen und die Nachhaltigkeit der Maßnahmen zu erhöhen, wurden von der Plattform Prävention speziell aufbereitete Elternbriefe und Informationsmaterialien zu den jeweiligen Themenschwerpunkten bereitgestellt. So erhalten die Eltern wertvolle Anregungen, wie sie die Inhalte der Workshops zu Hause aufgreifen und die gesunde Entwicklung ihrer Kinder aktiv unterstützen können.
 

Im Rahmen des Workshops lernten die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse Volksschule gesunde Alternativen für die Schuljause kennen und wurden spielerisch zur bewussten Ernährung motiviert. Sie erhielten von den ARGE Seminarbäuerinnen Kärnten einen umfassenden Einblick in die vielseitige Welt der Milch: von ihren Inhaltsstoffen und der ernährungsphysiologischen Bedeutung über die Einteilung der Milchprodukte bis hin zum Weg der Milch vom Bauernhof ins Kühlregal. Ebenso wurden Kennzeichnungen und Gütesiegel thematisiert. Nach einem kurzen theoretischen Input folgte ein praktischer Teil, in dem die Kinder selbst eine Köstlichkeit aus Milch herstellten und anschließend verkosteten. Spiele, Übungen und die durchgehende Verknüpfung von Theorie und Praxis sorgten für aktives Lernen und eine nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Thema.

Projektziele:

  • Gesunde Alternativen für die Schuljause kennenlernen.
  • Kinder zu bewusster und gesunder Ernährung motivieren.
  • Grundlagen zu Milch und Milchprodukten verstehen.
  • Theorie und Praxis sinnvoll miteinander verknüpfen.
  • Freude am Ausprobieren und gemeinsamen Arbeiten fördern.

Im Workshop setzten sich die Schüler*innen der 3. und 4. Klasse mit der Frage auseinander, was eine gesunde Schuljause ausmacht und warum sie für den Schulalltag so wichtig ist. Sie lernten von den ARGE Seminarbäuerinnen Kärnten die Ernährungspyramide kennen, erfuhren, woher unsere Lebensmittel stammen, und beschäftigten sich mit den Vorteilen heimischer Produkte. Ein besonderer Fokus lag darauf, versteckten Zucker in Lebensmitteln zu erkennen und bewusstere Entscheidungen zu treffen. Nach einem kurzen theoretischen Input folgte ein praktischer Teil, in dem die Kinder verschiedene Jause‑Alternativen ausprobierten. Spiele, Übungen und die durchgehende Verknüpfung von Theorie und Praxis sorgten dafür, dass die Inhalte aktiv erlebt und nachhaltig verankert wurden.

Projektziele: 

  • Die Bedeutung einer gesunden Schuljause verstehen
  • Versteckten Zucker in Lebensmitteln erkennen
  • Heimische Lebensmittel als wertvolle Alternative kennenlernen
  • Bewusste und gesunde Essgewohnheiten fördern
  • Theorie und Praxis durch aktives Tun verbinden

Adonis Gonzales vom Verein DayBuddy zur Förderung von Sport und Bildung bot den Kindern und Jugendlichen von zehn bis fünfzehn Jahren ein abwechslungsreiches, polysportives Bewegungsangebot, das verschiedene Sportarten und spielerische Trainingsformen miteinander verband. Durch Elemente aus Leichtathletik, Ballsportarten, Turnen sowie koordinativen und ausdauerorientierten Spielen erlebten die Teilnehmer:innen vielfältige Bewegungsformen und konnten ihre motorischen Fähigkeiten weiterentwickeln. Ein zentraler Bestandteil des Angebots waren Kooperations‑ und Teamspiele, die Kommunikation, gemeinsames Handeln und soziale Lernprozesse förderten. Die Mischung aus sportlicher Aktivität und gruppenorientierten Methoden schaffte eine motivierende Lernumgebung, in der die Jugendlichen neue Bewegungserfahrungen sammelten und ihre Kompetenzen im gemeinsamen Tun erweiterten.

Projektziele:

  • Freude an Bewegung fördern.
  • Motorische Fähigkeiten vielseitig entwickeln.
  • Zusammenarbeit und Kommunikation in der Gruppe stärken.
  • Selbstvertrauen durch positive Bewegungserfahrungen aufbauen.
  • Soziales Lernen in Gruppensituationen unterstützen.