Abenteuer Familie

Im vergangenen Schuljahr konnten Eltern von Kindern an der Veranstaltungsreihe „Abenteuer Familie“ teilnehmen, die von der Präventionsstelle gemeinsam mit dem EKIZ Klagenfurt und verschiedensten Netzwerkpartner:innen organisiert wurde.

An neun Nachmittagen wurden Workshops und Impulsvorträge zu aktuellen Themen der Gesundheitsförderung und Prävention angeboten. Unter Anleitung erfahrener Fachleute erhielten die Eltern wertvolle Informationen und praktische Tipps, die sich unmittelbar im Familienalltag umsetzen lassen. Neben den inhaltlichen Inputs gab es ausreichend Gelegenheit zum Austausch untereinander. Damit die Eltern sich ganz auf die Workshops und Impulsvorträge konzentrieren konnten, wurde eine Kinderbetreuung eingerichtet, in der die Kinder gemeinsam mit Andrea Cechak-Pötscher vom EKIZ Klagenfurt spielten und kreativ tätig waren.

Der Vortrag „Sicher unterwegs am Schulweg“ behandelte typische Gefahrensituationen am Schulweg und zeigte anhand anschaulicher Beispiele, wie Kinder diese wahrnehmen und warum sie Risiken oft anders einschätzen als Erwachsene. Ein Schwerpunkt lag darauf, welche entwicklungsbedingten Faktoren das Verhalten von Kindern im Straßenverkehr beeinflussen und wie Erwachsene sie gezielt unterstützen können, sicherer zu werden. Ergänzend wurden praktische Übungen vorgestellt, die Familien im Alltag leicht umsetzen können – etwa gemeinsames Schulwegtraining, das Erkennen von Blickrichtungen oder Maßnahmen zur besseren Sichtbarkeit. Die Methoden umfassten einen fachlichen Vortrag sowie das Vorstellen konkreter, praxisnaher Übungen.

Die Veranstaltung bot einen verständlichen Überblick über typische Beschwerden von Hals, Nase und Ohren, die bei Kindern in der Erkältungszeit häufig auftreten. Im Mittelpunkt standen grundlegende Informationen zu den anatomischen Besonderheiten im Kindesalter, den typischen Krankheitsverläufen sowie den häufigsten Symptomen, die Familien im Alltag begegnen. Zudem wurden einfache, alltagsnahe Maßnahmen vorgestellt, mit denen Beschwerden gelindert und das Wohlbefinden der Kinder unterstützt werden können. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Einschätzung, wann Symptome unbedenklich sind und in welchen Situationen eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.

Methodisch setzte die Veranstaltung auf einen fachlich fundierten Impulsvortrag, der medizinische Inhalte leicht verständlich aufbereitete. Ergänzend gab es Raum für Austausch in der Gruppe, wodurch Erfahrungen und Fragen der Teilnehmenden einbezogen wurden. 

Die Veranstaltung widmete sich dem Thema „Schlaf im Kleinkindalter“ und vermittelte grundlegende Informationen zur Schlafentwicklung, zu typischen Schlafphasen sowie zu häufigen Herausforderungen im Familienalltag. Im Mittelpunkt standen Faktoren, die einen erholsamen Schlaf unterstützen, sowie alltagsnahe Möglichkeiten, Kinder durch liebevolle Routinen und eine passende Umgebung zu begleiten 

Ausgehend von einem klar strukturierten Impulsvortrag wurden die wichtigsten Aspekte anschaulich dargestellt und durch praktische Beispiele ergänzt. Der anschließende Austausch in der Gruppe bot Raum für Erfahrungen, Rückfragen und individuelle Anliegen. Auf diese Weise erhielten die Teilnehmenden sowohl fachliche Informationen als auch praktische Anregungen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.

Im Mittelpunkt des Nachmittags stand das Thema „Selbstbehauptung und innere Stärke bei Kindern“, verbunden mit der Frage, wie Eltern ihre Kinder in herausfordernden Situationen sicher begleiten können. Dabei wurden grundlegende Aspekte der emotionalen Entwicklung, typische Belastungsmomente und alltagsnahe Unterstützungsstrategien erläutert, die Kindern helfen, ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen und sich gut abzugrenzen.

Ein klar strukturierter Impulsvortrag bot einen verständlichen Überblick über zentrale Inhalte. Ergänzend kamen verschiedene Materialien wie Bücher oder Handpuppen zum Einsatz, um praktische Herangehensweisen anschaulich zu vermitteln. Der gemeinsame Austausch ermöglichte es den Teilnehmenden, eigene Erfahrungen einzubringen und individuelle Fragen zu klären.

Ein wichtiger Schwerpunkt des Nachmittags lag auf dem Übergang vom Kindergarten in die Schule, insbesondere darauf, welche Fähigkeiten Kinder für einen gelungenen Schulstart benötigen und wie unterschiedlich sich Entwicklungsprozesse gestalten können. Dabei wurden zentrale Bereiche der Schulreife erläutert und typische Fragen von Eltern aufgegriffen, die rund um diesen bedeutsamen Schritt entstehen.

Im weiteren Verlauf bot ein klar strukturierter Impulsvortrag einen verständlichen Überblick über relevante Entwicklungsmerkmale sowie mögliche Förderansätze im Alltag. Ergänzend wurden Materialien wie Bücher oder einfache Übungsideen vorgestellt, um praktische Umsetzungsmöglichkeiten sichtbar zu machen. 

Die Veranstaltung beschäftigte sich mit der Frage, wie Sexualerziehung im Familienalltag offen, altersgerecht und entlastend gestaltet werden kann. Dabei wurden zentrale Aspekte der sexuellen Entwicklung erläutert und typische Situationen aufgegriffen, in denen Kinder neugierig nachfragen oder körperliche Themen ansprechen. Nach einer verständlichen Einführung durch den Impulsvortrag wurde eine kurze Übung integriert: In Paaren arbeiteten die Teilnehmenden mit Begriffskärtchen, die verschiedene Alltagssituationen darstellten und zur Reflexion des eigenen Wissens anregten. Ergänzend standen Bücher und Informationsmaterialien zur Verfügung, die zusätzliche Orientierung boten. Durch den offenen Austausch entstand ein vertrauensvoller Rahmen, in dem Unsicherheiten angesprochen und neue Zugänge entwickelt werden konnten. So nahmen die Eltern praxisnahe Impulse mit, die ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit diesem sensiblen Thema geben.

Die Veranstaltung widmete sich der Frage, wie Eltern in Notfallsituationen mit Kindern sicher und ruhig handeln können. Dabei wurde aufgezeigt, dass Unfälle im Alltag schnell passieren und viele Erwachsene unsicher sind, welche Schritte im Ernstfall notwendig sind. Ziel war es, grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen zu vermitteln und das Sicherheitsgefühl im Familienalltag zu stärken. Im Impulsvortrag erklärte Elke Puaschitz anschaulich, wie typische Kinderunfälle eingeschätzt werden und welche Maßnahmen sofort gesetzt werden sollten. Praktische Handgriffe konnten direkt ausprobiert werden, ergänzt durch leicht umsetzbare Tipps für den Alltag. 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Umgang mit Belastungen im Familienalltag und die Frage, wie Eltern innere Ruhe stärken, Krisen sicherer meistern und mehr Zuversicht für sich und ihre Familie gewinnen können. 

In einem klar strukturierten Impulsvortrag wurden zentrale Belastungs-
faktoren, einfache Wege der Stressreduktion sowie Möglichkeiten gegenseitiger Unterstützung verständlich dargestellt und durch alltagsnahe Beispiele ergänzt. Der anschließende Gruppenaustausch bot Raum für persönliche Erfahrungen, Rückfragen und individuelle Anliegen, wodurch alle voneinander lernen und eigene Ressourcen sichtbar machen konnten. Wichtig war auch das Kennenlernen relevanter Anlaufstellen, die Eltern in belastenden Situationen unterstützen und Orientierung bieten. 

Der Elternvortrag „Aufwachsen mit KI“ bot einen umfassenden, gut verständlichen Einblick in die vielfältigen Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenz im Alltag von Kindern.
In einem ausführlichen Impulsvortrag wurden zentrale KI‑Anwendungen vorgestellt und ihre Bedeutung für Lernen, Mediennutzung und den Familienalltag anschaulich erläutert. Die Teilnehmenden erhielten zahlreiche praxisnahe Hinweise, wie sie ihre Kinder sicher, reflektiert und kompetent begleiten können. Anschließend standen ergänzende Materialien zum Nachlesen bereit, die die Inhalte vertieften und konkrete Handlungs-
empfehlungen boten. Der lebendige Austausch zeigte deutlich, wie groß das Bedürfnis vieler Eltern nach Orientierung in der digitalen Zukunft ihrer Kinder ist.